Abschlussbericht der IV. Löberitzer Mannschaft zum Spieljahr 2017/18

Mannschaftsleiter Konrad Reiß berichtet: Die IV. Mannschaft startete da, wo sie hingehört: In der untersten möglichen Spielklasse. Alle hatten Spaß am Spiel und auch Erfolge zu verbuchen. Zum Glück wurde die von einigen Ratgebern vorgeschlagene Verfahrensweise, das fragile Team in der 1. Bezirksklasse antreten zu lassen, nicht umgesetzt. Das wäre am Ende eine totale Nullnummer geworden.
Auch der viel beklagte Rückzug der damaligen IV. muss in der Nachbetrachtung als ein richtiger Entschluss gewürdigt werden. Fast in jeder Runde fehlten Leute. Das betraf Löberitz I, II und III, eigentlich gut aufgestellte Mannschaften. Manchmal war ein Fehlen eines Spielers begründet, doch muss auch festgestellt werden, dass es eine unbedingte Termin- und Mannschaftstreue nicht mehr flächendeckend gibt. Die Prioritäten sind anders ausgerichtet. Ein Phänomen, mit dem auch andere Vereine zu kämpfen haben. Eine "Elf-Freunde-Mentalität" wird nur noch in den guten Zeiten zum Ausdruck gebracht. Bei Gegenwind ist das alles schnell verflogen.

Doch zurück zur IV., der Mannschaft der Quereinsteiger, Kinder oder Seltenspieler. Leider hatte sich kurz vor Saisonbeginn Carolin Krone aus dem Vereinsgeschehen zurückgezogen. Damit fehlte eine wichtige Stammspielerin.
Viktoria Reiß unterstützte mit 1,5 aus 2 Partien die Mannschaft. Als weiterer Spieler am Spitzenbrett versuchte Jürgen Kunze wieder etwas Spielpraxis zu erlangen. Mit 3,0 aus 6 blieb er etwas unter den Erwartungen, legte aber einen Grundstein für das nächste Spieljahr.

Schulschachmeister Otto Hähndel war mit 4,0 aus 7 mit von der Partie. Immerhin besetzte er auch zweimal das 1. Brett. Eigentlich eine ganz gute Leistung, wenn sich bei ihm nicht immer einzügige Einsteller dazwischen mogeln würden.
Für Luis Naumann, der dreimal am Brett 2 operierte und 2 von 6 möglichen Punkten holte, war es schön, in der Schlussrunde noch einen realen Punkt einzufahren.

Clara Schusters Spiel wird immer sicherer. Mit 1,5 aus 4 war die Punktausbeute im Bereich des Möglichen. Leider absolvierte sie nur vier Spiele. Das ist zu wenig.
Als eigentlicher "Überflieger" im bestehenden Mannschaftsgefüge entpuppte sich Neueinsteiger Stefan Grube. Mit 6 aus 8 gab er dem Team immer einen Rückhalt. Auch merkt man nach jeder Runde: Er hat wieder etwas dazu gelernt. Was allerdings noch wichtiger ist: Er hat das auch behalten. Im kommenden Jahr muss er allerdings in der Mannschaft etwas aufrücken.

Dreimal musste Nick Ströfer einspringen um einen fehlenden Spieler zu ersetzen. In diesem Jahr waren für ihn die Anforderungen einfach noch zu groß. Das von ihm an den Tag gelegte Interesse sollte im kommenden Jahr auch mit Punkten belohnt werden.

Für mich als Mannschaftsleiter war es das zweite Jahr mit dieser Mannschaft und ich würde gern, so Gott will, ein weiteres folgen lassen. Man muss sich das Nest für die eigene Zukunft warm halten.
Beim letzten Spiel konnte ich nicht persönlich dabei sein. Meine Aufgabe übernahm Thomas Richter, gen. Chevalier. Einmal mehr zeigte er sich auch hier als ein Nothelfer. Dafür meinen Dank. Solche Leute werden leider immer weniger. Aber noch sind sie da. Deshalb mit Freude in die kommenden Saison. Es wird meine 49. im Erwachsenenbereich sein.

Konrad

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