Verbandsliga 2025/26

Verbandsliga beim Liga-Orakel | Auf- und Abstiegsregelung

Ansetzungen

Runde 8 | Runde 9

Blick in den Saal Die beiden abschließenden Runden wurden unter guten Bedingungen im Otto-Kobin-Saal in Magdeburg zentral ausgerichtet. Vor allem im Abstiegskampf war Hochspannung garantiert.

Fangen wir mit dem Aufstiegskampf an, da hier (vermeintlich) alles klar war. Allerdings tat sich Naumburg am Samstag in einem ungewöhnlichen Kampf gegen Roter Turm schwer. Soweit ich es mitbekommen habe, hatten die Hallenser eine Autopanne und Naumburg wartete. Als es schließlich los ging, folgten schnell einige Remisen, aber eben nicht an allen Brettern. Und an den verbliebenen stand Naumburg ausgeglichen bis sehr schlecht, so dass die ersten verlorenen Mannschaftspunkte in dieser Saison folgerichtig waren. Dies alles sollte am Ende jedoch keine Rolle spielen, da der einzig verbliebene Verfolger Köthen gegen Reideburg schlecht stand und schließlich auch verlor. So konnten die Naumburger trotz Niederlage bereits am Abend den Aufstieg feiern.
Anderntags machten die Domstädter den Ausrutscher vergessen, indem sie eine eine Merseburger Mannschaft besiegten, die gegenüber dem Vortag die Bretter 1/2 sowie 5/6 aus dem Hut zauberte. Inwieweit die Merseburger Rochade den Abstiegskampf beeinflusst hat, muss offen bleiben. Zumal die Samstag-Mannschaft auf dem Papier kaum schwächer war und man heutzutage bei der Mannschaftsplanung einfach auch Zwängen unterliegt.

Naumburg vs. Roter Turm Der Abstiegskampf hätte wie gesagt spannender kaum sein können. AEM III zunächst mit dem erhofften Sieg gegen Burg, aber die davor Platzierten Gräfenhainicher und Zeitzer punkteten am Samstag ebenfalls voll, was gegen Hettstedt und Merseburg jedenfalls nicht vorauszusetzen war.
Für Sonntag waren damit die Vorzeichen klar (unter der Annahme zwei Absteiger): AEM III und Gräfenhainichen reicht ein Remis, Zeitz muss gewinnen. Schließlich gewann Zeitz auch das direkte Duell gegen Gräfenhainichen und schickte letztere damit in die Landesliga, da AEM parallel gegen Roter Turm gewann. Wie im Vorjahr zeigten die Magdeburger einen Endspurt, als es nötig war. Genauso wie Zeitz, die alle Punkte gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf sammelten, was gemeinhin die beste Strategie ist. Offiziell feiern dürfen die Zeitzer indes erst nach dem kommenden Oberliga-Wochenende. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass noch etwas schief geht, ist sehr gering.

Wie immer noch nennenswerte Einzelergebnisse (nicht prozentual geordnet, sondern nach den Rängen der zugehörigen Mannschaften und wie immer ohne Berücksichtigung kampfloser Punkte bei minimal 5 Partien): Volkmar Huth (5/6) und Peter Freitag (6,5/8; beide Naumburg), Ralf Häntsch (Köthen; 5/6), Benedikt Weber (Reideburg; 7/8), Roman Korniienko (Roter Turm; 6,5/8), Aaron Gröbel (8/9) und Dirk Michael (7/8; beide Hettstedt), Mariana Korniichyk (Merseburg; 4,5), Saskia Teucher (AEM; 4/5)
Weitere Statistiken

Bericht Hettstedt

Burg und der Saal Bereits nach der 7. Runde hatte ich kurz auf die Landesligen geschaut wegen der potentiellen Aufsteiger in die Verbandsliga und weil es auch dort sehr spannend zuging. In Staffel A wahrte USC II den Vorsprung vor dem Stendaler SK. Beide Mannschaften gewannen ihr letztes Match.
Viel Dramatik und eine Millimeter-Entscheidung in Staffel B. Hier musste extra die Anzeige im CLM um die Drittwertung erweitert werden. Der 1. SC Anhalt ging mit 1 Brettpunkt Vorsprung vor dem SV Saalespringer II in die letzte Runde, hatte aber mit der TSG Calbe (gegenüber Bad Schmiedeberg bei den Hallensern) den vermeintlich etwas stärkeren Gegner. Am Ende gewann Anhalt 6:2 - doch wie sich zeigte, nicht hoch genug. Die Hallenser - deren Aufstellung man ansehen konnte, dass sie unbedingt aufsteigen wollten - siegten 7:1 (Martin Lischka holte in der Saison 8/8!). Damit Gleichstand bei Brett- und Mannschaftspunkten! Augenzeugenberichten zufolge herrschte zunächst vor Ort bei der zentralen Endrunde allgemeine Unklarheit. CLM hätte die Berliner Wertung berechnen können, aber die Option war zunächst für die Staffel nicht eingestellt. Die findigen Hallenser Youngster berechneten die Wertung auf der Rückfahrt manuell und durften sich so vor Veröffentlichung des offiziellen Ergebnisses freuen. Herzlichen Glückwunsch beiden Aufsteigern!
Historisches Magdeburg Aus neutraler Sicht bleibt dennoch etwas Unzufriedenheit zurück. Der Wechsel von Stichkampf auf "Berliner Wertung über alle Bretter" wurde seinerzeit von den zentralen Ligen übernommen, um mehr Planungssicherheit und Spielraum für die Folgesaison zu haben. Praktisch ist damit so gut wie sicher, dass man keine Stichkämpfe benötigt. Aber ist das jetzt wirklich das sportlich aussagefähige Kriterium? Bislang lag den Mannschaftskämpfen (im Gegensatz zum Pokal) eigentlich nicht das Denken zu Grunde, dass Brett 1 deutlich mehr wert ist als Brett 8. Dafür spricht höchstens, dass Mannschaften ggf. bestraft werden, die vordere Bretter frei lassen. Was im konkreten Fall allerdings keine Rolle spielte. Jedenfalls ein brutaler Saisonabschluss für die Dessauer.

Bericht Saalespringer II

Endtabelle Verbandsliga 2025/26

Runde 1

Die Verbandsliga weiter mit neuem Gesicht, wobei die Aufsteiger Burg, Hettstedt und Zeitz ja in etwa so zu erwarten waren und z. T. bereits über Erfahrung in der Liga verfügen.
Wer am Ende das Aufstiegsrennen machen wird, erscheint reichlich unklar. Merseburg als erster Spitzenreiter ist nach der Reform zumindest keine Überraschung. Köthen als Co-Spitzenreiter weiterhin wohl ohne René David, dafür aber mit Rückkehrer Christian Zimmermann, was natürlich eine ordentliche Verstärkung darstellt. Die beiden Tabellenführer treffen in der nächsten Runde im Spitzenspiel aufeinander.
Wie schnell man mit einer jungen Truppe vom Abstiegskandidaten zum durchaus Mitfavoriten werden kann, zeigt AEM III. Zu siebt reichte es in Naumburg allerdings knapp nicht. Naumburg und Gräfenhainichen können auch jeden schlagen, haben aber keine unendliche Ersatzbank zur Verfügung. Nachdem das Naumburger Spitzenbrett Sebastian Schmidt-Schäffer letzte Saison nur eine Partie bestritt, überraschte seine Aufstellung in Runde 1 etwas. Mit voller Kapelle ist Naumburg natürlich auch ein Aspirant für vordere Plätze.

Hettstedt sehe ich nicht ganz so weit vorn, da wohl doch einige starke Spieler immer mal fehlen werden. Aber so schwer, wie der Aufstiegskampf zu prognostizieren ist, so schwer ist es unten auch. Die Niederlage von Roter Turm gegen Reideburg war für mich überraschend. Mit dem starken Neuzugang Korniienko und dem Jugendbonus traute ich ersteren den Sieg zu. Aber Korniienko verlor kampflos.
Einiges spricht dafür, dass es nur zwei Absteiger geben wird. Aber das bleibt natürlich zu beobachten.

Bericht Merseburg | Bericht Roter Turm | Bericht Naumburg

Runde 2

Der Naumburger SV ist neuer Spitzenreiter, nachdem man wie im Vorjahr 6:2 gegen Gräfenhainichen gewinnen konnte. Oft sind es ja Kleinigkeiten zu Saisonbeginn, die die nötige Sicherheit für die weiteren Kämpfe geben oder eben nicht. Im Vorjahr holten die Domstädter aus den ersten vier Runden nur zwei magere Remisen gegen die beiden späteren Absteiger.
Ebenfalls mit weißer Weste der Reideburger SV - die Hallenser überraschen weiterhin positiv. Denn auch mit dem Sieg gegen die junge AEM-Mannschaft war nicht unbedingt zu rechnen, auch wenn man sich rein nominell etwa auf Augenhöhe bewegte.

Das Spitzenspiel zwischen Köthen und Merseburg fand keinen Sieger (im Vorjahr gewann Köthen). Der Merseburger Bericht liefert einen guten Eindruck vom Kampfverlauf mit zahlreichen Stellungsbildern.
Gut erholt von der Auftaktniederlage zeigte sich Roter Turm und fuhr gegen Hettstedt einen wichtigen Sieg ein. Von Bedeutung auch das Aufsteigerduell Burg - Zeitz. Die Burger immerhin mit 1-8! Dank der Zeitzer Überlegenheit im Oberhaus ging allerdings auch der Kampf gegen den zweiten Mitaufsteiger knapp verloren und jetzt warten die etablierten Teams. Damit wird es für Burg sicherlich schwer, während der weitere Auf- und Abstiegskampf nach wie vor komplett offen ist.

Auch auf Landesebene ist der gesamte Oktober spielfrei, aber es geht zumindest früher weiter als in der Oberliga. Am 16.11. treffen dann erneut die beiden Spitzenreiter aufeinander.

Bericht Roter Turm | Bericht Naumburg | Bericht Merseburg | Bericht Hettstedt

Runde 3

Naumburg weiterhin mit weißer Weste. Auch im Spitzenspiel gegen Reideburg ließen die Domstädter nichts anbrennen. Hatten die Hallenser nach zwei doch etwas überraschenden Auftaktsiegen Ambitionen? Es scheint fast so: Man brachte 1-8 an die Bretter und Florian Dietz hat gefühlt schon ewig nicht gespielt. Für die Naumburger läuft es gleich bei mehreren Spielern rund: Allen voran Peter Freitag (3/3), aber auch Julius Heinrich und Matthias Will (2,5/3) sowie Ralf Hillmann (2/2). Für alle Fälle hat man auch immer noch Sebastian Schmidt-Schäffer und Volkmar Huth in der Hinterhand. Reideburgs Top-Scorer ist zur Zeit Benedikt Weber (2,5/3).

Von den übrigen Begegnungen überraschte am ehesten der Hettstedter Sieg gegen AEM III - zumindest in der Höhe. AEM hat allerdings auch ein bisschen Pech diese Saison durch unvorhergesehene Ausfälle. M. E. gilt dasselbe wie für Gräfenhainichen: die wichtigen Duelle kommen noch und da vieles auf nur zwei Absteiger hindeutet, alles noch im grünen Bereich. Gräfenhainichen steht allerdings in Runde 4 gegen Burg unter Druck. Bei Hettstedt trug Aaron Gröbel bislang 3/3 am Spitzenbrett bei.

Zeitz wie in Runde 2 mit 3/3 an den ersten drei Brettern, wobei Daniel Ahmed insgesamt mit 2,5/3 die beste Ausbeute hat. Wie bereits zur Schnellschach-LEM betont: die Leistung von Heinz Schultheis (2/3) jenseits der 80 verdient immer wieder Respekt. Gegen Roter Turm reichten die 3 Punkte vorn allerdings nicht für Zählbares. Bei den Hallensern, die nach der unerwarteten Auftaktniederlage wieder voll auf Kurs Klassenerhalt sind, können Lenhard Zaprasis und Markus Binnewies auf 2,5/3 verweisen.

Merseburg und Köthen bleiben den Naumburgern durch erwartbare Siege mit 1 MP Rückstand auf den Fersen. Tobias Richter (2,5/3) und Mariana Korniichyk (2/2) sind die eifrigsten Punktesammler bei Merseburg. Tobias - wie Matthias Blübaum ein Meister der Selbstgeißelung ;-) - wird aber Wege finden, auch das zu relativieren. (Merseburger Saisonfazit 24/25: "ML 5/8
Einziger SpielerIn im DWZ-Minus. Die Siege in Runde 1 und 9 völlig unverdient und glücklich. Einzügiger Einsteller in Runde 2. Usw. Wird immer schwerer, die Aufstellung in der Ersten zu rechtfertigen. Muss sich steigern.").

Bei Köthen haben Rückkehrer Christian Zimmermann und Youssef Tawilah 2,5/3 beigesteuert. Burg diesmal ohne Ingolf Sobiechowski (2/2).

In Runde 4 heißt das Spitzenspiel Köthen vs. Naumburg.

Bericht Merseburg | Bericht Hettstedt | Bericht Naumburg

Runde 4

Naumburg gewinnt das zweite Spitzenspiel in Folge mit 6,5 - Respekt! Nachdem Merseburg gegen Roter Turm einen Punkt lassen musste, liegen erstmals zwei volle Zähler zwischen Naumburg und den Verfolgern. Naumburg vs. Merseburg haben sich die Saisonplaner für die letzte Runde aufgehoben. Ob Naumburg dann noch einzuholen ist?

Anonsten Zeitz mit einem wichtigen Sieg gegen AEM III und Gräfenhainichen mit dem Must-Win-Erfolg gegen Burg. Für die AEM-Reserve wird es jetzt richtig ernst, aber erst letzte Saison haben die Magdeburger auf den letzten Metern Steherqualitäten bewiesen. Ich würde im Moment von zwei Absteigern aus der Verbandsliga als wahrscheinlichste Variante ausgehen.

Ein Spieler ist mit 4/4 dabei: Peter Freitag vom Spitzenreiter.

Bericht Merseburg | Bericht Hettstedt | Bericht Naumburg

Runde 5

Naumburg zieht weiter unangefochten seine Kreise. Zäh und mit sehr guter Saison aber auch weiterhin Reideburg, das sich nicht gänzlich abschütteln lässt. Allerdings stehen die Matches gegen Köthen und Merseburg noch aus. Nach menschlichem Ermessen sollte die Aufstiegsfrage entschieden sein.

Wesentlich unklarer ist die Abstiegsfrage. Ich habe mich in Runde 4 zur Aussage verleiten lassen, dass es voaussichtlich nur zwei Absteiger gibt. Das Orakel ist allerdings anderer Meinung (39% zwei Absteiger, 57% drei Absteiger). Vieles hängt hier wohl vom Schicksal des SV Saalespringer in der Oberliga Ost 2A ab. Da ggf. noch Fernduelle zwischen den Oberliga-Staffeln maßgebend sind, ist das momentan schwer abschätzbar.
Schauen wir stattdessen, was diesbezüglich in der Verbandsliga passiert ist: Die junge Mannschaft AEM III ist tatsächlich "aufgewacht" und hat gegen Merseburg den ersten Sieg eingefahren. Wichtiger Punktgewinn auch für Gräfenhainichen gegen Roter Turm. Es stehen noch viele direkte Duelle aus - einige davon in der nächsten Runde. Dann ist vor allem AEM III - Gräfenhainichen von großer Bedeutung und ebenfalls nicht unwichtig das Aufsteigerduell Hettstedt - Zeitz. Im Vorjahr gewann Gräfenhainichen 4,5:3,5 gegen AEM III und Hettstedt schlug Zeitz mit 5,5:2,5.

Peter Freitag und Ralf Hillmann beim Tabellenführer jeweils noch mit weißer Weste (4/4). Ebenso 4/4 für Roman Korniienko (Roter Turm). Aaron Gröbel (Hettstedt) kann auf 4,5/5 verweisen und Benedikt Weber (Reideburg) auf 3,5/4.

Bericht Roter Turm | Bericht Merseburg | Bericht Naumburg | Bericht Hettstedt

Runde 6

Durch einen zwar erwartbaren, aber auch wieder sehr deutlichen Sieg gegen den Südpol der Tabelle Burg hat Nordpol Naumburg seine Führung weiter ausgebaut. Auch die Brettpunktebilanz kann sich sehen lassen. Der Bericht fiel ob einiger offenbar taktisch schön herausgespielter Siege fast schon poetisch aus. Peter Freitag und Ralf Hillmann weiter auf 100%-Kurs. Es durften aber auch Spieler voll punkten, die im Saisonverlauf noch nicht so erfolgverwöhnt waren. Was der Mannschaft erst recht Sicherheit für die letzten Meter geben wird.
Auf Platz 2 wieder die Köthener, die Roter Turm recht hoch bezwangen und Dritter (auch wieder) Merseburg, die den Lauf von Reideburg vorerst stoppten.

Im Abstiegskampf gewann Hettstedt das wichtige Aufsteigerduell gegen Zeitz, wobei das erfolgverwöhnte Zeitzer Oberhaus diesmal komplett leer ausging. Erfolgverwöhnt ist allerdings auch das Hettstedter Spitzenbrett Aaron Gröbel (5,5/6!).
Im anderen direkten Duell konnte AEM III die Erfolgstendenz fortsetzen. Vor allem die Höhe der Niederlage schlägt bei ersatzgeschwächten Gräfenhainichern mächtig ins Kontor. Solange es aber am letzten Spieltag noch das direkte Duell gegen Zeitz gibt und die Oberliga sich noch nicht entschieden hat, besteht Hoffnung.

Bericht Roter Turm | Bericht Merseburg | Bericht Naumburg | Bericht Hettstedt

Runde 7

Oben nichts Neues. Auch wenn Naumburg gemäß Bericht gegen Zeitz erst nach hartem Kampf gewinnt, bringt der 7. Sieg im 7. Match die Domstädter wieder ein Stück näher in Richtung Aufstieg. Oder in Orakel-Sprache: Von 99,6 auf 99,8%. Die Naumburger haben unterwegs ihre 100%er Peter Freitag (5,5/6) und Ralf Hillmann (5/6) verloren, aber Opfer müssen gebracht werden und beide sind ja nach wie vor gut dabei. Das rückt Julius Heinrichs 5,5/7 (hauptsächlich am Spitzenbrett) ins verdiente Rampenlicht. Einzig Köthen hat noch (sehr) theoretische Chancen - Fallobst sind die Letztrundengegner von Naumburg (Roter Turm, Merseburg) jedenfalls nicht.

Spannend bleibt es im Abstiegskampf, wo wir uns mittlerweile aber so gut wie sicher sein können, dass Platz 8 ausreicht. Hettstedt gelang ein weiterer Befreiungsschlag mit dem überraschenden Sieg in Merseburg. Auch Roter Turm - hier erwartet - hievte sich auf 8 Punkte. Die 8-Punkter sollten wie gesagt praktisch sicher sein (9. können sie nicht mehr werden), solange in der Oberliga und Verbandsliga nicht extrem unwahrscheinliche Dinge passieren. Solche Abstiegswahrscheinlichkeiten im Promille-Bereich kennzeichnet das Orakel mit (gerundet) 0,0 im Gegensatz zu einem leeren Feld wie bei Naumburg/Köthen.
Von einem Befreiungsschlag kann man unbedint auch bei Gräfenhainichen sprechen. Wie schon einmal angedeutet, spricht vieles für ein Endspiel gegen Zeitz. Dank beider kampfstarker Teams ist eine spannende Begegnung in Runde 9 zu erwarten. Natürlich ist AEM III auch noch nicht ganz vom Eis.

Wie angedeutet ist bei den Einzelergebnissen Platz für neue Namen: 5,5/7 erzielten weiterhin Youssef Tawilah (Köthen), Taylor Lehmann (Hettstedt) und Lenhard Zaprasis (Roter Turm). Auf 5/6 können Dirk Michael (Hettstedt) und Bennedikt Weber (Reideburg) verweisen. Primus bleibt natürlich Aaron Gröbel (Hettstedt) mit nunmehr 6,5/7 an 1!
Die letzten beiden Runden finden am 11./12.4. zentral in Magdeburg statt.

Spannend geht es auch noch in der Landesliga zu. In Staffel A hielt der Stendaler SK durch einen Sieg im Spitzenspiel gegen USC II das Rennen offen. Die Magdeburger bleiben allerdings Tabellenführer.
Noch viel spannender war die Lage in Staffel B, wo vor Runde 8 drei Mannschaften praktisch gleichauf lagen und das Spitzenspiel als Dessauer Ortsderby zwischen 1. SC Anhalt und SK Dessau II anstand. Zum großen Pech des 1. SC Anhalt an einem Nicht-Oberligaspieltag. Trotzdem gewann man klar gegen überraschend nur sieben SKler. Allerdings blieb der SV Saalespringer II hartnäckig und es kommt bei der zentralen Endrunde in Calbe wohl noch zum Brettpunkt-"Fern"duell.

Bericht Roter Turm | Bericht Merseburg | Bericht Naumburg

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