Fragebogen

In dieser Rubrik erscheinen in loser Reihenfolge Fragebögen von sachsen-anhaltinischer Schachprominenz - zumindest nach meinem Verständnis. Natürlich müssen diese nicht zwingend im Land der Frühaufsteher aktiv tätig (gewesen) sein. In der Regel schicke ich den Fragebogen per Mail zu und erwarte pünktliche, vollständige und geistig anspruchsvolle Rückmeldung! Die einzelnen Fragebögen werden chronologisch von neu nach alt geordnet. Man muss nicht alle, sollte aber möglichst viele Fragen beantworten. Für Anbiederungsversuche eurerseits bin ich grundsätzlich offen, behalte mir aber deren Veröffentlichung vor. In den Fragebögen genannte Partien sollen zeitnah verlinkt werden.

(VII) Stichel: 19.10.2012

  1. Bürgerlicher Name?
    Steffen Michel (Ich hätte nicht gedacht, dass mein schachliches Wirken für Brains Corner reicht. Cool und vielen Dank für die Blumen.)
    Steffen Michel
  2. Wie kamst du zum Schachspiel?
    Eindeutig durch die Familie. Mein Bruder ist 6,5 Jahre älter und hat mit meinem Vater oder auch bei Familienfeiern mit meinem Cousin (Fred Heintel - sicher auch vielen Lesern ein Begriff) Schach gespielt. Und irgendwann haben wir "Kleinen" dann auch mitgemischt. Dann Schulschach und der Weg in den Schachverein.
  3. Schachliche Heimat?
    TSG Wittenberg
  4. Aktuelle(r) Schachverein(e)?
    VfL Gräfenhainichen und im Rahmen der "Firmenrunde" in Berlin bin ich für meinen Arbeitgeber in der Mannschaft DB/BSW (BahnSozialWerk) aktiv, sofern es der Job zulässt.
  5. Titelträger (1), Wasserträger (2), Funktionsträger (3) oder Hosenträger (4)?
    Eine klare 4.
  6. Deine schönste/spannendste/wichtigste Schachpartie?
    Ich muss gestehen, da habe ich mir nie wirklich viele Gedanken drüber gemacht oder gar Statistiken geführt. Daher kommen mir eher die kurzfristigen Sachen in den Sinn. Zunächst aber, wenn ich mich zum Wettkampf ans Schachbrett setze, ist mir jede Partie wichtig und ich hoffe immer, dass es am Ende auch eine schöne und spannende Partie war (und hoffentlich auch erfolgreich). Die Partien bei Mannschaftskämpfe haben bei mir aber gegenüber den Einzelturnieren noch einen höheren, wichtigeren Stellenwert, weil es da um das Team geht. Die Partien in unserer Aufstiegssaison waren alle enorm wichtig.
    Der richtige Kick war aber in der Relegation gegen Bernburg dabei. Ich hatte immer an unsere Chance zum Aufstieg geglaubt und da war es plötzlich möglich. Sicherlich keine schöne Partie von mir gegen Prof. Jörg Schmidt, aber der Sieg war enorm wichtig. Schöne, spannende und dazu ziemlich erfolgreiche Partien gegen stärkste Gegner habe ich 2010 in Görlitz gespielt. Angetreten war ich "nur", um endlich auch mal eine ELO-Zahl zu bekommen. Am Ende war es mein bestes Turnier. Als schönste Partie möchte ich die gegen GM Zigurds Lanka nennen. Ich habe zwar verloren, aber doch aus meiner Sicht eine schöne Partie gespielt. Zusätzlich verbinde ich mit der Partie die anschließende Analyse mit einem super sympathischen GM Lanka, was mir auch für den weiteren Turnierverlauf sehr viel gebracht hat. Sehr spannend waren die Partien gegen IM (damals noch FM) Paul Hoffmann und GM Pawel Jaracz, wo ich jeweils Remis spielen konnte.
    Partienauswahl zum Nachspielen
  7. Schachliches Vorbild?
    Damit kann ich nicht dienen. Bobby Fischer und Garry Kasparow fand ich toll, aber Sie waren für mein Schachspiel keine Vorbilder. Inspiriert hat mich zu meinen Zeiten bei GW Piesteritz Libor Titscher (spielt mittlerweile aber fast nur noch Tennis). Und wenn ich mir schachlich nur halb so viel merken könnte wie Schöni, wäre ich echt froh.
  8. Größte schachliche Erfolge?
    Da muss ich ganz weit zurück gehen, so in den Kinderbereich - also über 30 Jahre her. Da gab es bei DDR-Meisterschaften mal vordere Plätze (4. und 7.). Gibt es da eigentlich noch irgendwo Statistiken??? Dazu kommen natürlich die Aufstiege mit GW Piesteritz in die Oberliga und jetzt mit VfL Gräfenhainichen in die Verbandsliga.
  9. Welcher Wert auf einer Skala von 0 (Schach-Schnarchnase) bis 10 (Schach-Geier) beschreibt den "Stellenwert Schach" in deinem Leben am ehesten?
    Von 0 bis vielleicht 8 war schon alles dabei. Aktuell bin ich etwa bei 4.
  10. Welchen Wert würden deine Vereinsmitglieder/Schachfreunde bei der vorigen Frage (vermutlich) angeben?
    Ich denke etwa im selben Bereich, vielleicht auch ein bisschen höher. Ich frag mal bei Gelegenheit nach.
  11. Empfehlenswertes Schachturnier?
    Ich spiele ja relativ wenige Turniere. Da fällt es mir schwer eine (wirkliche) Empfehlung abzugeben. Daher möchte ich hier mal 3 Turniere nennen, wo ich in den letzten Jahren aktiv war. Toll war für mich das Rahmenturnier zur Schacholympiade 2008 in Dresden - klasse Ambiente, super organisiert, der Anlass (für mich bisher) einmalig und ich war auch noch erfolgreich. Das Äskulap-Turnier in Görlitz ist sehr schön. Görlitz eine wunderschöne Stadt, Turnierorganisation stark, viele fleißige Helfer im Umfeld und ich war bei meiner ersten Teilnahme 2010 sehr gut unterwegs. Allerdings sehr anspruchsvoll, da 2 Runden pro Tag und ich bin ja nicht mehr der Jüngste ;-). Das musste ich auch 2012 erkennen und ich hülle über das Ergebnis den Mantel des Schweigens... 2009 habe ich in Frankfurt/ Oder am Ramada-Cup teilgenommen. Tolles Format, die Organisation ist Spitze!
  12. Empfehlenswertes Schachbuch?
    Ich und Schachbücher... Jacob Aagaard "Verbessern Sie Ihr Schach" - kann ja nur helfen.
  13. Angreifer (1), Stratege (2), Taktiker (3), Im-Trüben-Fischer (4), Betrüger (5) oder strategischer Angreifer (6)?
    Ich glaube, ich habe alle 6 Punkte in meiner bisherigen Schachlaufbahn durchschritten. Im Moment ist es wohl eine 4,5 - also ein im trüben fischender Betrüger. Aber auch mit dem "Betrügen" klappt es aktuell zu selten. Ich hoffe aber, es geht bald wieder etwas mehr in Richtung 2.
  14. Ein Statement, in dem das Wort "Schach" vorkommt?
    Wer seine Schach-Partie durch Blättchenfall verliert, kann nicht mehr gewinnen - egal wie es auf dem Brett steht...
  15. Ein Statement, in dem das Wort "Schach" nicht vorkommt?
    Ein Hobby muss ein Hobby bleiben, damit der Spaß nicht verloren geht.
  16. Aktuell: Gräfenhainichen hat sich als sehr widerstandsfähig in der Verbandsliga gezeigt. Es ist erfreulich, dass auch Schöni wieder auf höchster Landesebene aktiv ist. Was macht eure Mannschaft aus?
    Ich bin froh, dass Schöni bei uns spielt. Dadurch ist unsere schachliche Qualität natürlich besser geworden. Und dabei meine ich nicht nur die Punkte, die er für die Mannschaft erzielt, sondern hauptsächlich die Ideen, die er in die Analysen einbringt. Und obwohl ich ihn und sein Schachspiel schon lange kenne, fällt es selbst mir manchmal schwer, da zu folgen.
    Aber jetzt zum eigentlichen Thema, was unsere Mannschaft ausmacht. Es ist einfach die Geschlossenheit als Team. Wir halten zusammen, wir gewinnen und verlieren gemeinsam. Es gibt keine Vorwürfe, wenn mal eine Partie verloren geht. Es wird analysiert und Tipps gegeben, wie es in der nächsten Partie besser klappen könnte. Und auch wenn mal einer von uns ausfällt, gibt es keine Probleme. Ein weiterer Aspekt ist, dass von Schöni und mir abgesehen, die anderen Jungs alles Gräfenhainicher Urgesteine sind und zum Teil über eine sehr große Entfernung, Arbeitsstress etc. ihrem Verein die Treue halten und zu den Punktspielen da sind. Ich bin ja auch immer rund 80 km zu den Heimspielen unterwegs, aber was Ingolf und Frank auf sich nehmen und immer aus dem Ruhrpott anreisen, finde ich einfach klasse. Das zeigt auch, wir können uns aufeinander verlassen. Daher sind wir in der Regel eben mit der ersten Acht am Start und diese Konstanz zahlt sich bisher aus. Zum Schluss noch ein Aspekt: Es passt einfach menschlich bei uns allen!

(VI) Stratov: 31.07.2012

  1. Bürgerlicher Name?
    Michael Strache
    Stratov ist Landeseinzelpokalsieger - again
  2. Wie kamst du zum Schachspiel?
    Beigebracht haben's mir zunächst mein Vater und Großvater. Wenig später wurde ich auf ein Schach-Angebot an meiner Grundschule aufmerksam. Angelikas Training hat mein Profil in den frischen, stürmischen Jahren am Brett wohl deutlich definiert - Was habe ich nicht alles geopfert, keine Angriffsmöglichkeit blieb ungenutzt. Vollgas - ungeachtet jeder strategischen Konsequenz und mit einem unheimlichen Spaßfaktor und Nervenkitzel. Waren das noch Zeiten ;)
  3. Schachliche Heimat?
    SV Sangerhausen
  4. Aktuelle(r) Schachverein(e)?
    SV Sangerhausen
  5. Titelträger (1), Wasserträger (2), Funktionsträger (3) oder Hosenträger (4)?
    3
  6. Deine schönste/spannendste/wichtigste Schachpartie?
    Großen Gefallen finde ich heute noch immer an der Partie Matthey-Strache aus meiner ersten und bedeutendsten LEM im Rundensystem. Relativ unsauber aber stark gekämpft war Dr. Höpfl-Strache OLOA 09/10. Als wichtige Partie möchte ich Isserman-Strache aus der Pokalmeisterschaft 2010 anführen, die mir die Final-Finalteilnahme sicherte und psychologisch nochmal unheimlich wichtig war, da mir auch hier der Stichkampf erspart blieb. Anschließend gabs dann im geistigen Höhenflug einen Lucky-Punch gegen Eichner (Das Glück des Tüchtigen?!) und mein erfolgreichstes Turnier neben der 2007er LEM stand zu Buche.
  7. Schachliches Vorbild?
    Hier hat sich ein großer Wandel vollzogen. Heute sind es A. Wojtkiewicz und V. Kramnik.
  8. Größte schachliche Erfolge?
    Landesmeister 2007, Pokalsieg 2010
  9. Welcher Wert auf einer Skala von 0 (Schach-Schnarchnase) bis 10 (Schach-Geier) beschreibt den "Stellenwert Schach" in deinem Leben am ehesten?
    5
  10. Welchen Wert würden deine Vereinsmitglieder/Schachfreunde bei der vorigen Frage (vermutlich) angeben?
    Schwer zu sagen; in jedem Fall höher, nehm ich an. 8 vielleicht?!
  11. Empfehlenswertes Schachturnier?
    Pokal-Meisterschaften
  12. Empfehlenswertes Schachbuch?
    The Berlin Wall, Wojo's Weapons, The Complete Hedgehog
  13. Angreifer (1), Stratege (2), Taktiker (3), Im-Trüben-Fischer (4), Betrüger (5) oder strategischer Angreifer (6)?
    2/6
  14. Ein Statement, in dem das Wort "Schach" vorkommt?
    Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen.
  15. Ein Statement, in dem das Wort "Schach" nicht vorkommt?
    Wenn es einfach wäre, könnte es auch jemand anderes tun.
  16. Aktuell: Ihr habt das Relegationsspiel um den Erhalt in der Oberliga gewonnen - Glückwunsch! Wie schätzt Du Eure kurz- und mittelfristigen Chancen zum Verbleib in der Oberliga (nächstes Jahr in Staffel B) ein? Wie viel ist noch aus dem Team herauszukitzeln?
    Die Jungs sind heiß, einige haben noch enormes Potential und wir haben uns ordentlich am Transfer-Markt bedient. Im Tabellenkeller ist der Unterschied zwischen den Staffeln nicht bedeutend, so dass wir den Nicht-Abstieg auch in der B-Staffel erneut schaffen können. Wichtig wird bereits das erste Spiel gegen unseren Reisepartner aus Erfurt. In den vergangenen Spielserien haben wir unsere Punkte leider oft zu ungeschickt verteilt. Wenn es uns gelingt die direkten Duelle günstiger zu gestalten und scharfe Kämpfe zu knappen Siegen umzubiegen, könnten wir sogar einmal vor dem letzten Spieltag aus dem Abstiegskampf entschlüpfen. Wichtig wird also neben einer vernünftigen Vorbereitung eine geschlossene Leistung unserer soliden Nicht-Verlierer und den nervenstarken Gamblern zum richtigen Zeitpunkt. Dann ist es auch wurscht, wenn man gegen die Großen auch mal ordentlich durchgewaschen wird. Da wir alle noch sehr jung sind, müssen wir von Jahr zu Jahr planen. Fazit: Sangerhausen ist mit einigen Teams auf Augenhöhe und bleibt auch in der kommenden Saison unabsteigbar.

(V) Effi: 21.06.2012

  1. Bürgerlicher Name?
    Evgeny Degtyarev
    Effi beim Landespokalviertelfinale in Löberitz 2012
  2. Wie kamst du zum Schachspiel?
    Mein Vater war zwar nie aktiv im Verein, trotzdem hatte er zu Hause über 50 gute alte sowjetische Schachbücher und hat mir das Spiel beigebracht, als ich 6 war. Mir hat's gefallen und ich habe den Wunsch geäußert, im Verein zu spielen. Ab da ging's zum Pionierpalast ;-)
  3. Schachliche Heimat?
    Nach dem Pionierpalast kam der Petrosian-Schachclub ("Spartak"), wobei sie keine wirklichen Trainingsangebote hatten und ich mit den Vereinen nicht so viel zu tun hatte. FM Vaganov's Zimmer würde ich als meine schachliche Heimat bezeichnen - er war mein Trainer im Alter von 9-14 (vor der Emigration) und hat mich sehr beeinflusst.
  4. Aktuelle(r) Schachverein(e)?
    SG Aufbau Elbe Magdeburg und Schachzwerge Magdeburg
  5. Titelträger (1), Wasserträger (2), Funktionsträger (3) oder Hosenträger (4)?
    Titelträger (Anm. d. R.: Effi ist FM und könnte, 2400 Elo vorausgesetzt, auch bald IM sein) und manchmal Funktionsträger.
  6. Deine schönste/spannendste/wichtigste Schachpartie?
    Die wichtigste ist relativ einfach, das ist sicherlich die 1.Runde bei der DEM U16,2002 gegen den späteren Vizemeister Georg Meier. Der Sieg im direkten Vergleich war der Grundstein für den späteren Titel.
    Bei der schönsten Partie tue ich mich schwer, das wäre vlt. die Partie gegen Orsag geworden, wenn ich sie schon im 25.Zug gewonnen hätte. So wurde es eine spannende Partie mit einem interessanten Doppelturmendspiel mit zwei Mehrbauern, ich weiß immer noch nicht, ob es gewonnen ist. Dagegen bin ich mir beim schönsten Zug sehr sicher. Das ist definitiv das Bauernopfer 19.Lb2 gegen Dzagnidze, der Sieg gegen sie war damals auch für die 2.IM Norm mitentscheidend. Interessant war es auch, dass ich in der Runde zuvor, ebenfalls mit einem Bauernopfer meine Eröffnungsprobleme gegen Papadopoulos (nein, kein Fussballer) lösen konnte und wir dadurch eine sehr saubere Remispartie spielten, solche Partien finde ich grundsätzlich schöner als irgendwelche Angriffspartien, die meist durch gegnerische Fehler eingeleitet werden.

    Ein anderes Bauernopfer habe ich mal in einer sehr wichtigen Letztrundenpartie gegen IM Adamski beim Politiken Cup in Kopenhagen 2006 gebracht. Mit dem Sieg kam ich auf +7-2=0 und Platz 6, mit den Niederlagen nur gegen den Sieger Malakhatko und den Dritten Hector und noch vor Curt Hansen, Howell, Negi, De Firmian, Vaganian und einigen anderen - war gut fürs Selbstvertrauen, auch wenn es damals wegen zu wenig Titelträger nicht zur IM-Norm reichte. Zusätzliche Brisanz und Spannung erhielt die Partie aber dadurch, dass Vaganian mir und meinem Gegner danach eine Absprache vorwarf, um an höhere Preisgelder zu kommen - dazu mehr im Partiekommentar.

    Spannend (aber sicher nicht fehlerfrei) fand ich meinen "Königsangriff" gegen Höpfl, aber insgesamt spiele ich selten für die Zuschauer spannende Partien, wo an beiden Flügeln etwas passiert. Das ist aber auch gut so für meine Nerven.
  7. Schachliches Vorbild?
    Eigentlich habe ich keines, aber der oben erwähnte Trainer hatte mich mal Mitte/Ende der 90er drum gebeten, sich einen Spieler auszusuchen, und sich dann mit seinen Partien genauer zu beschäftigen. Ich habe mich damals für Gelfand entschieden, denn sein Spielverständnis hat mich schon damals sehr beeindruckt. Schade, dass es 2012 nicht zum Titel gereicht hat. Ansonsten bin ich immer von der Tiefe der Partiekommentare von Leko im New In Chess begeistert und auch Kramnik mag ich sehr. In meinem Bücherschrank warten immer noch alle Kasparov-Bücher darauf, dass ich sie lese. Dann kann ich vlt. auch einen Namen aus der Vergangenheit nennen.
  8. Größte schachliche Erfolge?
    Zu den größten Erfolgen im Einzel würde ich die 4 Medaillen bei 4 DEM-Teilnahmen inkl. Gold zählen und den erwähnten Platz 6 beim Politiken Cup 2006. Mit der Mannschaft Platz 2 bei der DVM U20 (ich glaube, 2002) und Platz 4 bei der Jugendmannschafts-Europameisterschaft 2003, was damals angesichts der starken osteuropäischen Konkurrenz ziemlich gut war. Und ich habe mal mit der Moskauer U12-Mannschaft eine Goldmedaille bei einem Jugendturnier in Lviv gewonnen (überreicht von Ivanchuk), das war auch ziemlich cool. Uns wurde damals nämlich nach der Niederlage in der 1.Runde gesagt, dass das Moskauer Team aus dem Vorjahr(86-Jahrgang) besser war - damit hat man uns so richtig gereizt und wir haben danach u.a. die erste und zweite ukrainische Nationalauswahl (mit Areschenko und einigen anderen heutigen GMs) mit jeweils 4:0 vernichtet und auch alle Brettpreise gewonnen ;) Wie man sieht, liegen meine glorreichen Zeiten schon sehr weit zurück ;-)
  9. Welcher Wert auf einer Skala von 0 (Schach-Schnarchnase) bis 10 (Schach-Geier) beschreibt den "Stellenwert Schach" in deinem Leben am ehesten?
    Wahrscheinlich 7, es gibt da sehr unterschiedliche Phasen. Wie du ja weißt, spiele ich mittlerweile lieber Tennis, anstatt sich das Schnellschachfinale der WM live anzugucken. ;-)
  10. Welchen Wert würden deine Vereinsmitglieder/Schachfreunde bei der vorigen Frage (vermutlich) angeben?
    Wahrscheinlich 8.
  11. Empfehlenswertes Schachturnier?
    Eigentlich kann ich alle Turniere, die ich in den letzten Jahren mitgespielt habe, empfehlen - also Reykjavik, Gibraltar, Barcelona, Triest, Magdeburg. ;-) Alles gut organisiert und man kann auch nebenbei etwas unternehmen. Sarajevo, Trömso, Oslo und Andorra sind in meiner näheren Auswahl für die Zukunft, auch das Open in London, was parallel zum Superturnier stattfindet, ist gerade dadurch attraktiv.
  12. Empfehlenswertes Schachbuch?
    "Mein System" von Nimzowitsch und Bronstein's "Zürich 1953".
  13. Angreifer (1), Stratege (2), Taktiker (3), Im-Trüben-Fischer (4), Betrüger (5) oder strategischer Angreifer (6)?
    Etwas zwischen 2 und 6, aber wenn ich mal Lust habe, und es um nichts geht, dann kann ich auch mal 4 sein, und eine Figur mit schlechtem Gefühl und viel Hoffnung opfern. Kinder, tut es nicht, es geht nie gut aus.
  14. Ein Statement, in dem das Wort "Schach" vorkommt?
    Beim Schach merkt man, welche Leistung unser Gehirn in nur 30 Sekunden vollbringen kann.
  15. Ein Statement, in dem das Wort "Schach" nicht vorkommt?
    Optimismus ist gesund.
  16. Aktuell 1: Tennis, Snooker, Sport im Allgemeinen - du bist bekanntermaßen ein ziemlich aktiver Zuschauer. Welche Ereignisse muss man demnächst unbedingt verfolgen und was sind deine nächsten Reiseziele (die du mit Schach verbindest!?)?
    Ganz klar Kim Clijsters' letzte Monate als Tennisprofi! Ich hoffe, sie in London bei der Olympiade zu sehen, es gibt kaum einen Ausnahmeathleten, der so sympatisch rüberkommt, wie sie. Ansonsten sind erstmal keine Reisen und keine Schachturniere geplant, ein paar mögliche Ziele wurden oben bereits genannt.
  17. Aktuell 2: Du stehst kurz vor dem IM-Titel. Welche Tipps kannst du dem schachlichen Nachwuchs mit auf den Weg geben, um in diese Regionen vorzustoßen?
    Ein Trainer kann nur Richtungen vorgeben und euch auf die Fehler hinweisen, das Selbststudium und der Wille dazu bleiben die wichtigsten Komponenten beim Erlernen des Spiels. Also fragt eure Trainer nach Buchempfehlungen und lest Bücher.

(IV) Normi: 30.05.2012

  1. Bürgerlicher Name?
    Norman Schütze
    Normi bei der ThEM 2010
  2. Wie kamst du zum Schachspiel?
    Meine Eltern haben es mir schon recht früh beigebracht. Ich glaube ich war so ca. 5. Dann ruhte die Karriere bis mir Bewegungssportarten in freier Natur durch den Heuschnupfen etwas verleitet wurden. Über ein paar Hallensportausrutscher wie z.B. Handball ging es dann in der 4. Klasse in eine Schulschach AG, in der 5. Klasse dann in eine AG mit Vereinsanbindung. Der Rest ist legendär ;-)
  3. Schachliche Heimat?
    SV Wolfen-Nord
  4. Aktuelle(r) Schachverein(e)?
    SG 1871 Löberitz
  5. Titelträger (1), Wasserträger (2), Funktionsträger (3) oder Hosenträger (4)?
    Irgendwie fühle ich mich von keinem der Auswahlmöglichkeiten angesprochen. Obwohl, ich bin Landesnachwuchstrainer, also 3 und könnte mir den FM-Titel zulegen, also 1. 3+1=4 damit Hosenträger.
  6. Deine schönste/spannendste/wichtigste Schachpartie?
    Da gibt es ein paar, allerdings in ganz unterschiedlichen Kategorien. Schütze - Niese aus dem letzten Äskulap-Turnier war "korrekt" und auch recht hübsch, allerdings gegen einen nominell schwächeren Gegner. Schütze - Rabiega war natürlich gut fürs Ego und auch die Schlusskombi war ganz nett, davor ist die Partie allerdings fehlerlastig. Mein Bundesligasieg gegen Lentrodt fällt mir noch ein, weil ich sonst in der Bundesliga nicht viel geholt habe. Der Sieg gegen Thomas Hänsel bei der Thüringen Meisterschaft 2010 war recht wichtig weil es ein Sieg gegen einen starken Gegner nach einer recht langen Durststrecke, die ca. 150 Elopunkte gekostet hatte, war.
  7. Schachliches Vorbild?
    Ein konkretes Vorbild hab ich nicht, oder mir einfach nie Gedanken darüber gemacht. Früher fand ich, man mag es kaum glauben, die e4 Partien von Leko ziemlich gut. Aktuell bin ich ziemlich beeindruckt von Aronian.
  8. Größte schachliche Erfolge?
    Ganz klar die DEM 2008 in Bad Wörishofen. Dazu kommen noch ein paar Landesmeistertitel aus Jugendzeiten und im Schnellschach. Stolz bin ich aber vor allem auch auf meine guten Ergebnisse in Mannschaftskämpfen im Allgemeinen.
  9. Welcher Wert auf einer Skala von 0 (Schach-Schnarchnase) bis 10 (Schach-Geier) beschreibt den "Stellenwert Schach" in deinem Leben am ehesten?
    Um noch Luft mach oben zulassen und noch anderen Dingen in meinem Leben etwas Freiraum zu geben sage ich mal 8, aber ich höre schon die Proteste von denen die mich besser kennen.
  10. Welchen Wert würden deine Vereinsmitglieder/Schachfreunde bei der vorigen Frage (vermutlich) angeben?
    Ich vermute 11, ins geheim hoffe ich aber sie halten mich doch nicht für ganz so verrückt.
  11. Empfehlenswertes Schachturnier?
    Das Äskulap gefällt mir ganz gut, allerdings eher wegen des Umfelds und weil ich dort meist recht erfolgreich spiele. Prinzipiell gefallen mir Turnier wo man drum herum noch was sehen kann. Eine DEM in Osterburg kann ich also gar nicht empfehlen. Gibraltar und das Negroponte Open in Griechenland waren ganz hübsch. Auf meiner to do list stehen noch: Stockholm, Barcelona, Andorra, Riga
  12. Empfehlenswertes Schachbuch?
    Alles was Jonathan Rowson schriftlich abliefert ist sehr gut. Man sollte es aber auf Englisch lesen.
  13. Angreifer (1), Stratege (2), Taktiker (3), Im-Trüben-Fischer (4), Betrüger (5) oder strategischer Angreifer (6)?
    Früher ganz klar die 1, man konnte mich aber auch mit Fug und Recht als eine Mischung aus 4 und 5 Bezeichnen. Ich glaube du warst ein großer Anhänger dieser Bezeichnung. Ich erinnere mich da gerade an unsere Aufstiegssaison mit Wolfen-Nord 2000/2001. Mittlerweile bin ich taktisch blinder und strategische etwas reifer, angreifen tue ich trotzdem noch mit Vorliebe - 6 gefällt mir gut!
  14. Ein Statement, in dem das Wort "Schach" vorkommt?
    Es sind keine eigenen, aber mir gefallen beide Zitate sehr gut. "Schach ist das schnellste Spiel der Welt, weil man in jeder Sekunde Tausende von Gedanken ordnen muss."
    Albert Einstein
  15. Ein Statement, in dem das Wort "Schach" nicht vorkommt?
    "Einige Teile eines Fehlers sind immer korrekt"
    Savielly Tartakover
  16. Aktuell: Warum spielst du seit zwei Jahren in der 2. Mannschaft, was hat es damit auf sich?
    Die Sache entstand mehr oder weniger aus einer Bierlaune heraus, wobei mir die Jugendförderung schon immer wichtig war. Nach der Leihsaison in Erfurt war klar, ich kehre nach Löberitz zurück. Die I. Mannschaft hatte eine gute Saison gespielt, schien aber nicht durchgängig genug größere Ambitionen zu haben. Die II. Mannschaft mit einigen Jugendlichen in ihrer Reihe war in einer Katastrophensaison abgestiegen. Das Lag zum Teil an der Zusammensetzung des Teams. Auch Mikly war sich seines weiteren Schachweges nicht ganz sicher (Heusenstamm schien für ihn auch nicht mehr das Optimale). Als er mich in Leipzig besuchte entsprang unseren Köpfen und dem Biere darin die Idee der zweiten Löberitzer Mannschaft mit den jungen Spielern unter die Arme zu greifen. Der Plan war, ist und wird sein unseren Talenten die Möglichkeit zu geben in einer guten Atmosphäre gegen starke Gegner zu spielen an denen sie wachsen können. Ein paar "alte Hasen" sollen Sicherheit und den ein oder anderen schachlichen Tipp geben. Das klappt ganz gut, vor allem wenn man bedenkt dass gegen Halle IV Annika, Sebastian und Konstantin den Kampf gerettet und somit die Ausrutscher von Mikly und mir wettgemacht haben.

(III) Coach: 25.04.2012

  1. Bürgerlicher Name?
    Coach (Anm. d. R.: Dafür kann ich nichts, das hat Oliver Duchrow selbst zu verantworten!)
    Coach auf dem Gipfel
  2. Wie kamst du zum Schachspiel?
    Ich habe das Schachspiel von meinem Vater gelernt und bin dann recht bald - ich glaube ab der 2. Klasse - in eine Schulschach AG eingetreten.
  3. Schachliche Heimat?
    Sangerhausen im Südharz
  4. Aktuelle(r) Schachverein(e)?
    SV Sangerhausen, Schachzwerge Magdeburg (passiv)
  5. Titelträger (1), Wasserträger (2), Funktionsträger (3) oder Hosenträger (4)?
    Wasserträger
  6. Deine schönste/spannendste/wichtigste Schachpartie?
    Während der kubanischen Schacholympiade gegen IM Rodney Perez. Nach einer unkonventionellen Eröffnung opferte ich Bauern um kurz darauf die Dame zu fangen, woraufhin mein Gegner mir nach nur 15 Zügen die Hand reichte.
  7. Schachliches Vorbild?
    Ich habe kein schachliches Vorbild (Anm. d. R.: Das überrascht mich nicht ;-))
  8. Größte schachliche Erfolge?
    Aufstieg mit den Mammuts in die Oberliga (2008), 3. Platz Finale Deutsche Amateurmeisterschaft (2005), Bezirksmeister Halle (2005), Kreismeister Mansfelder Land (2004), 4. Platz Haspa-Schachpokal Bargteheide (2009)
  9. Welcher Wert auf einer Skala von 0 (Schach-Schnarchnase) bis 10 (Schach-Geier) beschreibt den "Stellenwert Schach" in deinem Leben am ehesten?
    6 bis 8 (Leidenschaftlicher Schachspieler)
  10. Welchen Wert würden deine Vereinsmitglieder/Schachfreunde bei der vorigen Frage (vermutlich) angeben?
    8
  11. Empfehlenswertes Schachturnier?
    Reykjavik, Pardubice, Rechtes gegen linkes Alsterufer (Hamburg)
  12. Empfehlenswertes Schachbuch?
    "Schach für Zebras" hat mir Jonathan Rowson empfohlen. Ich selbst habe noch kein Schachbuch vollständig gelesen.
  13. Angreifer (1), Stratege (2), Taktiker (3), Im-Trüben-Fischer (4), Betrüger (5) oder strategischer Angreifer (6)?
    Am ehesten ein Kombi aus Angreifer, Taktiker und Im-Trüben-Fischer. Wenn ich gut drauf bin, dann auch mal ein strategischer Angreifer.
  14. Ein Statement, in dem das Wort "Schach" vorkommt?
    Schach hält den Geist fit und agil.
  15. Ein Statement, in dem das Wort "Schach" nicht vorkommt?
    Der erste Gedanke ist oft der Beste.
  16. Aktuell: Was ist der Unterschied zwischen Sangerhausen und Hamburg?
    In Sangerhausen ist die Schachvereinsspielerdichte mit 0,2% etwa doppelt so hoch wie in Hamburg.

(II) FCB: 12.03.2012

  1. Bürgerlicher Name?
    Thomas Hentzgen
    FCB beim VfB Open 2012
  2. Wie kamst du zum Schachspiel?
    Bereits im Alter von ca. 3 Jahren interessierte ich mich für russische Schachbücher. Dann der übliche Werdegang: Vater, Schul-AG (Frau Transfeld) und im Alter von 9 Jahren bekam ich in Halle-Neustadt (bei Herrn Lang kämpfte ich mindestens 1 Jahr um eine Mitgliedschaft) Zugang zu einer starken Mannschaft.
  3. Schachliche Heimat?
    Buna Halle-Neustadt
  4. Aktuelle(r) Schachverein(e)?
    USV Volksbank Halle, Schachzwerge Halle (?)
  5. Titelträger (1), Wasserträger (2), Funktionsträger (3) oder Hosenträger (4)?
    Verantwortungsträger!
  6. Deine schönste/spannendste/wichtigste Schachpartie?
    Die bekannteste spielte ich 1993 in Hamburg gegen Anja Rehberg. Sie wurde wurde dann gleich von der Fa. ChessBase für einen Theoriebeitrag genutzt. Kürzlich fand ich sie auch auf einer spanischen Seite. Die tragischste spielte ich 1999 in Regensburg gegen GM Kuprejchik. In einem total gewonnenem Doppelturmendspiel brach mir das tückische Fallblättchen mit Ausführung des 40. Zuges das Genick (Lothar Vogt berichtete in Schach 2/1999). Später kamen die digitalen Uhren auf den Markt. Die zweittragischste gestern in Leipzig, als ich die Mattkombination nicht vollendete (Aussetzer im vorletzten Zug) und den 7. Platz in einem Open mit 120 Teilnehmern vergab. Die schönste Partie? Im Kinderschach gewann ich manchen Schönheitspreis. Diesen Stil versuchte ich über die Jahre zu verfeinern (was leider auch gern in Diagrammen gegen mich vewendet wird). Zumindest ist mittlerweile ca. jede 3. Partie in Sachen Schönheit oder Spannung relevant.
  7. Schachliches Vorbild?
    Frank Muster - genialer Stratege und Mannschaftsspieler, verstarb leider völlig überraschend 2007 im Alter von 45 Jahren.
  8. Größte schachliche Erfolge?
    1990 (!) - 6. Platz DDR-Meisterschaft AK 13/14
    1997 - Aufstieg mit einer IV. Mannschaft in die Landesliga (heutige Verbandsliga) als ML und Spitzenbrett
  9. Welcher Wert auf einer Skala von 0 (Schach-Schnarchnase) bis 10 (Schach-Geier) beschreibt den "Stellenwert Schach" in deinem Leben am ehesten?
    4 (ich bin reich an Hobbys)
  10. Welchen Wert würden deine Vereinsmitglieder/Schachfreunde bei der vorigen Frage (vermutlich) angeben?
    Über mich? 10 vermutlich (das Los des Mannschaftsführers). Vielleicht hält man mich darüber hinaus auch für einen Theoriehai. Aber Theorie? "Die hat mich vielleicht früher mal interessiert!" (nach Tüte Lehmann)
  11. Empfehlenswertes Schachturnier?
    Badenweiler Open. Nicht nur, weil ich damals (1995) gleich mit Ratingpreis zur 1900 durchmarschierte. Es war bisher auch der beste Schach-Urlaub (Kurort!). Sehr reizvoll klingt Reykjavik Open.
  12. Empfehlenswertes Schachbuch?
    Schach für Tiger (Webb) bekamen wir damals von einem Fernschachfreund aus Österreich.
  13. Angreifer (1), Stratege (2), Taktiker (3), Im-Trüben-Fischer (4), Betrüger (5) oder strategischer Angreifer (6)?
    2 und 6 in Kombination mit dem Schönspieler. Im Übrigen fällt 5 unter das StGB.
  14. Ein Statement, in dem das Wort "Schach" vorkommt?
    Eine Liebeserklärung ist wie eine Eröffnung im Schach. Die Konsequenzen sind nicht abzusehen.
  15. Ein Statement, in dem das Wort "Schach" nicht vorkommt?
    Wenn ich Ihnen die Frage gestellt hätte, und Sie wären ich, dann würden Sie auch die Frage nicht so beantworten, wie Ihre Frage tendenziell vermuten lässt, dass Sie gern hätten, dass ich sie beantworten würde. (rhethorische Meisterleistung von Jean-Claude Juncker).
  16. Aktuell: USV VB Halle im Aufwind!? 2. BL und FM Becker mit IM-Norm - dein Kommentar zur aktuellen Stärke des USV?
    Die I. zeigt, dass selbst die 2. BL durchaus haltbar ist. Freue mich auch für Micha, der offenbar den richtigen Rhythmus aufgenommen hat. In der Breite müssen wir uns aber wieder besser aufstellen. Die Struktur sieht irgendwie ungesund aus (OL = USV-freie Zone, 2 Teams auf Augenhöhe in der VL). Speziell für meine Mannschaft wünsche ich mir, dass die Gegner nur noch wegen des schönen Spiellokals, der guten Lage oder der schönen Stadt gern nach Halle kommen. Müssen wieder zur Festung werden. Perspektivisch brauchen wir für einen Qualitätssprung den einen oder anderen erfolgshungrigen, jungen Spieler.

(I) Weuni: 20.10.2011

  1. Bürgerlicher Name?
    Michael Zeuner
    Weuni
  2. Wie kamst du zum Schachspiel?
    Der Papa hats mir beigebracht, dann kam die Schul-AG, das Pionierhaus im Stadtteil, das Pionierhaus von Halle und damit wohl der Verein...
  3. Schachliche Heimat?
    Lok Halle, gibt es aber leider nicht mehr als eigenständigen Verein
  4. Aktuelle(r) Schachverein(e)?
    Schachzwerge Magdeburg, Aufbau Elbe Magdeburg
  5. Titelträger (1), Wasserträger (2), Funktionsträger (3) oder Hosenträger (4)?
    wohl alles bis auf (1)
  6. Deine schönste/spannendste/wichtigste Schachpartie?
    Kann mich gerade an keine erinnern
  7. Welcher Wert auf einer Skala von 0 (Schach-Schnarchnase) bis 10 (Schach-Geier) beschreibt den "Stellenwert Schach" in deinem Leben am ehesten?
    8
  8. Welchen Wert würden deine Vereinsmitglieder/Schachfreunde bei der vorigen Frage (vermutlich) angeben?
    8
  9. Empfehlenswertes Schachturnier?
    Norddeutsche Vereinsmeisterschaften und die Löberitzer Schachtage
  10. Empfehlenswertes Schachbuch?
    ABC des Schachspiels ;-)
  11. Angreifer (1), Stratege (2), Taktiker (3), Im-Trüben-Fischer (4), Betrüger (5) oder strategischer Angreifer (6)?
    (7)
  12. Ein Statement, in dem das Wort "Schach" vorkommt?
    Schach ist nicht das Leben
  13. Ein Statement, in dem das Wort "Schach" nicht vorkommt?
    Wer den Tag mit Lachen beginnt, hat ihn bereits gewonnen
  14. Aktuell: Wird AEM 2011/12 in die 2. Liga aufsteigen?
    Nur, wenn AEM am Saisonende auf Platz 1 steht ;-)